Wabi-Sabi

Eine aus dem japanischen Altertum (7. bis 11. Jahrhundert) stammende Denkweise bestimmt meine Arbeiten. Dies ist das Wabi-Sabi, ein ästhetisches Konzept, das stark vom Zen-Buddhismus beeinflusst ist. Es besagt, dass:

“nichts bleibt, nichts abgeschlossen und nichts perfekt ist.”

“Wabi” stand ursprünglich für “sich einsam und verloren fühlen” und wandelte sich hin zur Freude an der Herbheit der Einsamkeit und Stille.

“Sabi” bedeutet “alt sein, Reife und Patina zeigen”.

Die Verbindung beider Begriffe verweist auf die edle Schönheit, die sich im Unscheinbaren, Schlichten und Unvollkommenen verbirgt. So, wie es auch dieses Gedicht beschreibt:

In den Wäldern drüben,
tief unter der Last des Schnees,
ist letzte Nacht
ein Pflaumenzweig erblüht.

Das Konzept des Wabi-Sabi nimmt in der japanischen Ästhetik ungefähr den gleichen Stellenwert ein wie das antike griechische Konzept von Perfektion und Vollkommenheit von Schönheit in westlichen Kulturen.

Das Element Erde

Das Element Erde repräsentiert Stabilität und Halt im Leben. Es findet sich im Ton, im Glas aus geschmolzenem Sand, im Beton. Die Gestalten sind aus  diesen witterungsbeständigen Materialien für den Aufenthalt im Freien geschaffen. 

Das Element Luft

Das Element Luft steht für Leichtigkeit und Helligkeit im Leben, es findet sich im Getier, das fliegt, und selbst in Gestalt einer schlafenden Katze ist es wahrnehmbar. Auch die Glasobjekte verkörpern Luft in Kombination mit Licht.

Das Element Wasser

Dieses Element fließt in die verschiedensten Objekte ein und symbolisiert die ständige Veränderung, den Wandel, das Umschmeichelnde.  Treibholz und Muscheln repräsentieren es in meinen Werken.